Die Möglichkeiten einer Kachelofenheizung für die Kachelofenheizung in Gebäuden bis 9 kW
Ein großer Feuerraum als schamottierter Kesselkörper mit integriertem bzw. zuschaltbarem Wasserwärmetauscher für die Kachelofenheizung in Gebäuden mit einer Heizlast bis 9 kW. Kesselkörper mit Brennräumen für 50 cm Scheitlänge (Füllmenge 5-10 kg):

Das HWM Konzept - Das Kraftwerk mitten im Haus
Heizeinsatz, Kesselkörper und keramisches Zugsystem auf kleinster Grundfläche – dafür steht das HWM-Konzept. Wir haben hier bewusst auf heizgasdurchströmte Tauscherflächen und Rauchgasklappen verzichtet. Ein Strahlungsofen mit hohem Kesselanteil - einfacher geht es nicht!
Die erforderliche Wärme liefert ein Brennraum für 50 cm Scheitlänge und Füllmengen bis 10 kg. An den beiden seitlichen Ausbränden des Feuerraumes strömen die Heizgase in ein keramisches Zugsystem, das direkt am Kesselkörper anliegt und von Außen vollständig umschließt. Es entsteht ein kompakter Speicherofen, in dessen Kern sich der Kesselkörper befindet, der vom Brennraum als auch vom Zugsystem beheizt wird: Der daraus resultierende Heizwasseranteil liegt bei ca. 50%.
Typisches Merkmal des HWM-Konzepts ist das gleichmäßige Wärmeabgabeverhalten:
Bei einer Kachelofenheizung ist der HWM zentral und frei stehend im Aufstellraum platziert. Der Aufstellraum sollte so groß sein, dass mindestens 50% der zu beheizenden Gebäudewohnfläche über die direkte Abwärme beheizt werden kann.
Kompaktkessel - Raumwunder für Scheitlängen bis 50 cm
Bei allen Kompaktkesseln ist im schamottierten Feuerraum mit Kesselkörper ein zusätzlicher Wasserwärmetauscher integriert, durch den die Heizgase strömen. Zusätzliche Umschaltklappen werden nicht benötigt. Dadurch ergibt sich eine äußerst kompakte Ofenform.
Der leistungsstarke Brennraum für Scheitlängen bis 50 cm (Füllmenge 5-10 kg) und integrierter Reinigungsmechanik. Der Kessel wird für die Kachelofenheizung bei Gebäuden mit einer Heizlast bis zu 9 kW eingesetzt. Eine aufgesetzte oder nebenstehende Speicher- oder Warmluftnachheizfläche ist erforderlich.
Der Heizwasseranteil liegt zwischen 50-70%. Die Restwärme wird meist über ein keramisches Zugsystem in Form von Strahlungswärme mit geringer, zeitversetzter Wärmeabgabe an den Aufstellraum abgegeben.
Das SK-Konzept - Der Alleskönner - Die gute Wahl für die Kachelofenheizung
Das SK-Konzept wird am häufigsten für Kachelofenheizungen bis zu einer Heizlast von 9 kW verwendet. In der Praxis hat sich die Kombination von gedämmten Kesselkörper mit zuschaltbarem Wasserwärmetauscher bestens bewährt. Der Heizwasseranteil lässt sich durch diese Technik bis auf 70% erhöhen. Interessant vor allem in Gebäuden, deren Wohnbereiche größtenteils nur über Heizwassersysteme mit Wärme versorgt werden können. In diesen Fällen besteht auch keine Gefahr, dass es im Bereich der Kachelofenanlage zu einer Wärmebelästigung kommt. Über dem schamottierten Feuerraum mit Kesselkörper befindet sich zusätzlich ein sehr leistungsstarker Wasserwärmetauscher. Mit Hilfe einer speziellen Umschaltklappe vor dem Schornstein können die Heizgase durch den Wasserwärmetauscher oder alternativ durch die nebenstehende Speicher- oder Warmluftnachheizfläche strömen. Im "Speicherbetrieb" strömt das Heizgas in die Speichermasse und sorgt für zusätzliche Strahlungswärme. Im "Kesselbetrieb" strömt das Heizgas in den Aufsatzkessel und erwärmt das Heizwasser.
Mit freundlicher Genehmigung der Ulrich Brunner GmbH